Lyrics – Asphalthelden – Nightdrive Edition
[Intro]
Asphalt im Blut...
Die Nacht wird hell...
Achtzehn Tonnen... rollen schnell!
[Build-up]
Noch eine Kurve, noch ein Ziel, der Motor zieht, der Himmel schweigt.
Wir zählen Meilen, nicht die Zeit, bis jeder Auftrag sicher bleibt.
[Verse 1]
Ich wasch’ mir an der Tanke den Staub aus DEM Gesicht.
Mein Kumpel hängt die Wäsche übers Scheinwerferlicht.
Wir stehen zwischen Stahl und Zeit, und keiner fragt wie’s geht.
Wir liefern Träume, Essen, Leben – damit die Welt sich dreht.
[Verse 2]
Zwischen Paletten, Tank und Regen bleibt keiner hier zurück.
Wir bringen Brot in kleine Läden, Medizin in jedes Eck.
Wenn and‘re längst die Türen schließen, fahr‘n wir schon wieder weit,
und wer die Nacht bezwingt der weiß genau, was Freiheit heißt.
[Verse 3]
Wir kennen jede Tanke, jede Kurve, jeden Sturm.
Heinsberg, Stau bis hinter Köln – fern der Colonius Turm.
Wir holen uns die Straße zurück mit ruhiger Kraft.
Ohne uns da draußen, kein Mensch die Arbeit schafft.
[Chorus]
Wir sind die Könige der Autobahn, das Herz auf dem Asphalt.
Wir halten diese Welt in Schwung, egal wie heiß, wie kalt.
Von Flensburg bis zum Bodensee, im Rhythmus unsrer Fahrt.
Ein harter Job für harte Seelen – doch von der besten Art.
[Verse 4]
Ein kurzer Gruß vom Fahrerfenster, im Vorübergeh’n.
Man muss sich nicht beim Namen kennen, um zu wissen: Wir versteh’n.
Am Funk die raue Stimme, die dir den Weg bewacht,
wir sind die Bruderschaft im Herz der tiefen Nacht.
[Bridge]
Die Straße teilt uns, doch sie bindet unsichtbar durch jedes Land.
Ein Licht im Spiegel, kurz erwidert: Bruder, ich hab‘ dich erkannt.
[Verse 5]
Wir laden Kisten hinterm Lager, der Wind fährt kalt durch unsere Jacken.
Einer prüft noch Gurte, Reifen, einer zählt die Papiere nach.
Kein großer Satz, kein lautes Zeichen, nur ein Nicken: Alles klar.
Dann zieht die Kolonne auf die Strecke, und der Tag wird wunderbar.
[Verse 6]
Durch Thüringen, vorbei an Feldern, über Brücken Richtung Meer.
Im Spiegel liegt das letzte Dorf, vor uns wird die Fahrbahn leer.
Am Rastplatz teilen wir die Suppe, einer lacht trotz rotem Blick.
Was uns verbindet, steht nicht auf Papier: Wir lassen keinen zurück.
[Chorus]
Wir sind die Könige der Autobahn, mit müden Augen, festem Plan.
Von Flensburg bis zum Bodensee, wir halten Kurs bei Sturm und Schnee.
Wir tragen Last und tragen weiter, mal schweigend und mal etwas heiter.
Ein harter Job, ein treuer Schwur: Wir bringen morgen auf die Spur.
[Verse 7]
Sie bändigt all die Tonnen mit ruhiger, sich‘ rer Hand
Und steuert 18 Tonnen durch das schlafende Land.
Kein Klischee hält UNS auf, sie steht ihre Frau.
Von der Rampe bis zum Ziel, im Morgengrau.
Im Licht der Kabine wird jeder gleich – wir halten zusammen, ein einziges Reich!
[Bridge]
Wenn die Nacht am längsten und der Kaffee schon kalt.
Wenn das Radio leis durch die Kabine schallt,
denken wir an Heimat, an das, was uns hält –
und geben wieder Gas für den Rest dieser Welt.
[Chorus]
Wir sind die Könige der Autobahn, das Herz auf dem Asphalt.
Wir halten diese Welt in Schwung, egal wie heiß, wie kalt.
Von Flensburg bis zum Bodensee, im Rhythmus unsrer Fahrt.
Ein harter Job für harte Seelen – doch von der besten Art.
[Outro]
Die Straße schläft nie – wir halten durch.
Wir sehen uns wieder – irgendwann.
Macht’s gut da draußen… gute Fahrt.
Wir rollen weiter – in den Tag.