Lyrics – Eine Melodie
[Verse 1]
Man flüstert sich zu, ein schwebender Schein auf dem schweigsamen Fluss,
der Wind malt leise die Welt, lässt Farben blühen im Überfluss.
Gehalten in Stille, verlieren die Bäume ihr stummes Gewand,
das Wasser umspielt die Ufer, erinnert an Licht in der Hand.
An solchen Tagen klingt in der Luft ein Hauch von Gestern und Sagen,
verstreute Spuren verwehen, wie Schatten, die durch Räume tragen.
Ein Echo fremder Gesänge, zerbrechlich und voller Gewicht,
verborgen im Innersten blüht, was die schlafende Nacht verspricht.
[Verse 2]
Behutsam zieht weiter der Fluss, streichelt glänzende Kanten,
gleitet vorbei an Moos und Stein, durch stille, gehaltene Landen.
Verhüllt in alten Gemäuern haucht er Geschichten, namenlos,
streift sanft über ferne Ebenen, wo das Licht den Horizont umgibt, groß.
Wer mit offenem Herzen auf das Schweigen hört,
erspürt Seltsames, vertraut und fern, das wie Erinnern leise tropft und stört.
[Chorus]
Vielleicht erwuchs dieser Klang im ersten Schein, als die Nacht sich zum Fluss gesellt,
am Ufer lachte verborgen ein Lied, das in Dämmerung fällt.
Eine Stimme, dem Wind anvertraut, trägt Sehnsucht hinaus bis zum Rand,
schwebt federleicht, fast unsichtbar — während ein Herz noch entschlossen stand.
[Bridge]
Wenn der Wind seine Kreise durch Kronen und Zweige webt,
schlafen Geschichten verborgen, von Abenddämmerung umlebt.
Und jedes Mal, wenn am Ufer der Hauch sich ins Leise verliert,
erwacht in der Tiefe ein Gefühl — leise, das kaum berührt.
[Chorus]
Vielleicht erwuchs dieser Klang im ersten Schein, als die Nacht sich zum Fluss gesellt,
am Ufer lachte verborgen ein Lied, das in Dämmerung fällt.
Eine Stimme, dem Wind anvertraut, trägt Sehnsucht hinaus bis zum Rand,
schwebt federleicht, fast unsichtbar — während ein Herz noch entschlossen stand.