Hüter meiner Zeit

Lyrics – Hüter meiner Zeit

⚡ KI‑Hinweis
Text & Arrangement: Matthias Chemnitz
Vocals & Instrumentalisierung: Suno AI (KI‑generiert)
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[Intro]

Über den Dächern sinkt schweigend das Licht,

Stein atmet Wärme, bis Nacht ihn umschließt.

[Verse]

Ich geh hinauf, wo die Linden sich neigen,

mein Schritt klingt wie Atem am Mauerwerk leis.

Fenster, sie halten den letzten Goldstreifen,

und unten wird alles so klar und so weiß.

Was mir entschwunden ist, zieht durch die Gassen,

doch hier hüllt die Zeit ihren Mantel um mich.

Zwischen Torbogen und Türmen darf Ruhe mich fassen,

ein sanftes Leuchten fällt warm auf mein Gesicht.

[Pre-Chorus]

Wenn der Wind mir die Namen verweht,

wächst aus Stein stilles Licht.

Und was morgen auch von mir geht,

du verlässt mich nicht.

[Chorus]

Heidecksburg in Gold,

über mir, groß und still.

Wenn alles zerfällt, trägt dein Schweigen,

was mein Herz bewahren will.

Leit mich durch die Dämmerung,

zart wie ein altes Gebet.

Du bist der Ort, der mich hält,

wenn der Tag zu Ende geht.

[Verse]

Unter Gewölben ruht Staub wie ein Sternenmeer,

Bilder treten mild aus dem Dunkel hervor.

Jeder Saal trägt ein Gestern behutsam hierher,

jeder Schritt öffnet leise ein heimliches Tor.

Ich bleib nur ein Gast in vergoldeten Stunden,

ein Hauch in den Lüften, der weiterzieht.

Doch in deinen Mauern sind Schmerzen verbunden,

und selbst meine Fragen werden weich wie ein Lied.

[Pre-Chorus]

Wenn die Welt ihre Farben verliert,

bleibt dein Schimmer besteh’n.

Und ein Frieden, der niemandem gehört,

lernt in mir weiterzugeh’n.

[Chorus]

Heidecksburg in Gold,

über mir, groß und still.

Wenn alles zerfällt, trägt dein Schweigen,

was mein Herz bewahren will.

Leit mich durch die Dämmerung,

zart wie ein altes Gebet.

Du bist der Ort, der mich hält,

wenn der Tag zu Ende geht.

[Bridge]

Vielleicht sind wir alle nur Lichter im Regen,

kurz angefacht und vom Morgen verweht.

Doch manches bleibt wach auf den steinernen Wegen,

weil Liebe noch atmet, wo Erinnerung steht.

Und hoch über Rudolstadt ruht eine Krone,

nicht schwer, nur warm auf der schlafenden Zeit.

Sie flüstert wortlos: Komm heim in die Stille,

die Nacht ist nicht dunkel, sie trägt dich weit.

[Chorus]

Über mir, groß und still,

glänzt dein Abendkleid.

Wenn alles zerfällt, trägt dein Schweigen

meine müde Zärtlichkeit.

Leit mich durch die Dämmerung,

zart wie ein altes Gebet.

Du bist der Ort, der mich hält,

wenn der Tag zu Ende geht.

[Outro]

Über den Dächern verglüht langsam der Schein,

doch tief in den Steinen bleibt Wärme zurück.

Ich steig wieder hinab, nicht verloren, nicht allein,

mit deinem stillen Glanz im Blick.